Maria Heilbrunn Kapelle

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Die Kapelle an der Straße nach Margarethen stellt einen würfelförmigen Bau dar, der an der Straßenseite durch ein Tor mit Rundbogen geöffnet ist. Gekuppelte toskanische Wandpfeiler tragen ein Gebälk, auf dem das in einer Spitze mit Knauf und Strahlenkranz endigende Haubendach aus Schindeln ruht. Über dem Torbogen ist eine mit Rollwerk geschmückte Steinkartusche mit Doppelwagen, darunter eine querovale Inschriftplatte mit folgendem Text angebracht: „Der allzeit rein und unbefleckt empfangenen Mutter Gottes zu allerschuldigsten Ehren haben diesen längst gesund-reichen doch gantz verfallenen Wasserlauf von Grundt auf erhöbn und allen Presshafften zur Erquickung mit gegenwertigen zieren und Maria zum Heilbrunn nennen wollen Ludwig Preller Burger-Meister in Lintz und Apollonia Prellerin geborne Eckhartin dessen Gemal MDCLXV“.

Das Innere wurde 1886 zu einer Lourdes-Grotte umgestaltet und die ursprüngliche Statue der Muttergottes mit dem Kind an der Hand in den Vorhof des Stadtpfarrhofes gebracht.

Die Maria Heilbrunn Kapelle wurde im Jahr 1998 innen und außen renoviert und mit einem Dach aus Lärchenholzschindeln versehen.

Das Bild unten zeigt die Kapelle noch vor der Renovierung.

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