Menschen aus der Pfarre - Dominik Eibl

Dominik Eibl ist seit Juli 2016 verantwortlicher Jungscharleiter in unserer Pfarre. Lena, Pia, Louise, Klara und Lea haben ihn interviewt:

Wo kann man dich in der Pfarre antreffen?
Im Jukimü-Raum bei den Jungscharstunden oder im Pfarrsaal. Aber meistens draußen im Garten.  

Wie bist du zur Jungschar gekommen?
Die Jasmin hat mich nach meiner Firmung gefragt ob ich nicht bei der Jungschar mitmachen möchte.  Und da ich immer schon einen guten Draht zu Kindern hatte, war für mich klar, dass ich gerne Jungscharleiter werde.

Wieso warst du als Kind nicht bei der Jungschar?
Ich war als Kind nicht dabei, da ich nicht genug Informationen darüber hatte. Jetzt bereue ich es ein bisschen.

Wolltest du schon immer was mit Kindern machen?
Ja, eigentlich schon. Beispielsweise in der Volkschule bin ich immer, an schulfreien Tagen, wieder in den Kindergarten zurück, um mitzuarbeiten. Und auch die Volkschule hab ich oft besucht. 

Was qualifiziert dich als Jungscharleiter?
Ich bin offen für neue Ideen. Außerdem mag ich den Kontakt zu den Kindern und die Freude die sie für etwas aufbringen können.

Welche Eigenschaften sind für JS-Leiter wichtig?
Offenheit, Motivation, Freude und Spontanität. Keine Jungscharstunde ist wie die andere und man muss auf die Kinder eingehen. Man benötigt Motivation um im Team zu arbeiten und den Kindern etwas zu vermitteln. Jedem der Jungscharleiter ist oder werden will muss bewusst sein, dass man einen Teil seiner Freizeit dafür opfert. Deswegen sollte man das Beste aus den Jungscharstunden machen. Nach dem Motto „Was macht mir und auch den Kindern Spaß“

Was würdest du einem zukünftigen Jungscharleiter mitgeben?
„Hab Spaß bei dem was du tust. Und schau wie du die Zeit am besten nutzen kannst.“

Deine lustigste Jungschar Geschichte?
Als die Kinder mich am Jungscharlager an eine Art ‚Marterpfahl‘ gebunden haben. Es war faszinierend zu sehen wie die Motivation, mich zu fesseln, von einem Kind auf 15 andere umgesprungen ist und alle danach tanzend und mit Siegesgeheul, um mich herumgesprungen sind.

Was planst du für die Zukunft?
Auf jeden Fall werde ich im Pädagogisch-Didaktischen Teil bleiben. Zuerst möchte ich aber meinen Zivildienst und das Studium gut und mit Erfolg hinter mich bringen. Weiteres möchte ich viel Grünfläche haben um mein Hobby, das Gärtnern auszuleben. Und glücklich will ich sein.

Wie bist du zum Gärtnern gekommen?
Hauptsächlich durch meinen Vater. Ich sage immer: “Jeder Mensch braucht ein verrücktes Hobby und meins ist das Gärtnern.“

Beschreibe dich in 3 Worten!
Doch meistens aushaltbar.

Wenn du eine Super Kraft hättest, welche wäre sie?
(lacht) Ein verrückter Gärtner nach dem Vorbild von Miraculix.

Ein Land wo du schon immer mal hinwolltest?
Nach Norwegen bis ganz hinauf in den Norden um zu sehen wie die Sonne nie untergeht (lacht). Oder in den Dschungel. Amazonas wäre cool, wegen den Pflanzen.  

Wenn du ein Buntstift wärst welche Farbe hättest du?
Ein Stift in einer kräftigen Farbe, welcher auch mal  über den Rand malt.

Was würdest du als Politiker verändern?
Ich würde Bildungsminister werden und das Schulsystem ändern. Beziehungsweise Leute einsetzen, die sich wirklich auskennen, eventuell schon eine Klasse unterrichtet haben. Also kompetentere als wir jetzt haben. Die Schule macht uns einfach immer mehr zu Einheitsmenschen und achtet dabei nicht mehr auf Individuen.  

Bist du eher ein Tag- oder Nachtmensch?
Ein Tagmensch.

Etwas das man noch über dich wissen sollte ist...?
Natürlich sehe ich die Jungschar auch als kirchliche Institution, aber Jungschar ist so viel mehr als das. Ich sehe die Jungschar als einen Treffpunkt für die Gemeinschaft.

Eine Frage die wir dir noch nicht gestellt haben, die du aber gerne beantwortet hättest?

Abschlussworte?
Man soll sich nicht über Kleinigkeiten aufregen und dadurch den Spaß am Leben verlieren. Außerdem sollte man sich nicht in Sachen hineinsteigern, welche einen die wichtigen Sachen vergessen lassen.